AUSLEGUNG DER SICHERHEITSBELEUCHTUNG

Sicherheitsbeleuchtung für Rettungswege
Fluchtwege bis zu 2m Breite sind auf der Mittelachse mit mindestens 1 Lux auszuleuchten. Das Niveau der Beleuchtungsstärke darf auf der halben Fluchtwegbreite um max. 50% der Beleuchtungsstärke der Mittelachse abfallen. Messebene max. 2 cm über Bodenniveau. Wartungsfaktor 0,8. (SN-EN 1838/4.2.1)

Gleichmässigkeit
Bedingt durch die benötigte Adaptionszeit des Auges bei starken Hell-/Dunkel-Unterschieden, wird die Erkennbarkeit von Hindernissen oder des Rettungswegverlaufes beeinträchtigt. Gleichmässigkeit <40:1 (SN-EN 1838/4.3)

Arbeitsplätze mit besonderer Gefährdung
Min. 10% der Normalbeleuchtung auf der Bezugsebene jedoch mindesten 15lx. Stroboskopische Effekte müssen ausgeschlossen werden. Beispiel: Arbeitsbeleuchtung 350lx = Sicherheitsbeleuchtung 35lx. 
(SN-EN 1838/4.4)

Sicherheitsbeleuchtung für Antipanikbeleuchtung
Die horizontale Beleuchtungsstärke darf 0,5 Lux auf den freien Bodenflächen nicht unterschreiten. Der Randbereich von 0,5 m wird nicht berücksichtigt. Gleichmässigkeit <40:1 (SN-EN 1838/4.2.1)

 

 

Reflexion des Lichtes
Generell ist der Beitrag des reflektierten Lichtes zu vernachlässigen. Bei indirekt strahlenden Leuchten kann die erste Reflexion berücksichtigt werden. Der Wartungswert des Reflexionsgrades der Flächen sollte man dabei einrechnen. (SN-EN 1838/4.1.1)